BPM und RPM beim Indoor Cycling - Cycling-World 🚴‍♂️
Musikauswahl beim Indoor Cycling

BPM und RPM beim Indoor Cycling

Jetzt gibt´s was auf die Ohren - Die Kraft der Musik beim Indoor Cycling

Bei einem erfolgreichen Indoor-Cycling-Training wird Musik verwendet, um Energie zu erzeugen, die Dich anregt, die volle Leistung zu bringen. Mit Musik fällt vieles leichter und dem passenden Rhythmus hat man einfach mehr Spaß und bleibt am Ball.

Egal ob Sprinten, Springen, Klettern oder das einfache simulierte Fahren von flachen Strecken. Es ist wichtig, dass die Musik zu den Übungen passt.

Die richtige Musik kann Dich im Training extrem nach vorne bringen, genauso verhindert die falsche Musik, dass Du Fortschritte machst. Musik löst Emotionen aus und beeinflusst maßgeblich die Motivation. Die passende Auswahl hängt also vom persönlichen Musik Geschmack ab und vom passenden BPM, der auf die anstehende Einheit abgestimmt sein muss. Und wie das geht, erfährst du in diesem Artikel.

 

RPM und BPM beim Indoor Cycling

RPM = Rounds per Minute, also die Drehzahl bzw. Umdrehungen pro Minute (Beim  Radfahren ist das die Trittfrequenz), also die Anzahl der Umdrehungen der  Kurbel  pro Minute. Dies ist die Geschwindigkeit, mit der ein  Radfahrer in die Pedale tritt. Die Trittfrequenz ist direkt proportional zur  Radgeschwindigkeit , aber sie ist kein eindeutiges Maß, da sie sich mit der Übersetzung ändert und so das Verhältnis von Kurbeldrehzahl zu Raddrehzahl bestimmt. 

BPM = Beats Per Minute, das sind also die Schläge pro Minute, die in einem Musikstück gezählt werden. BPM ist dabei das Maß für das Tempo in der Musik. Die Zählzeiten/Schläge entsprechen hierbei häufig Viertelnoten (bei Takten wie 4⁄4, 3⁄4, 2⁄4). Bei Takten mit einer 8 im Nenner, wie etwa 3⁄8, 6⁄8, 9⁄8 oder auch 12⁄8, gibt es dagegen zwei verschiedene Möglichkeiten der Zählung:

  1. jeweils drei Achtel werden als ein Beat zusammengefasst, oder

  2. jede Achtel wird als einzelner Beat betrachtet.

Bei letzterem ergibt sich somit ein weitaus höherer BPM Wert.

BPM ist daher ein Zeitmass, das die Anzahl der Schläge pro Minute bestimmt,  RPM ist eine Frequenz, in der die Umdrehungen pro Minute (RPM) angegeben wird.

BPM verschiedener Musikgenres

Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die verschiedenen Musikgenres und der in diesem Genre verwendeten Bereich der BPM´s.

BPM Tabelle nach Musik Genre

Die passende Musik zur Trittfrequenz

“Ist das jetzt ein Stück für eine Bergfahrt oder für die Ebene”

Man kann schon ein bisschen ins Schleudern geraten, wenn man versucht, ein passendes Stück im Training einzuordnen. Der Takt der Musik, steht nun mal im direkten Verhältnis zur Trittfrquenz. Vereinfacht dargestellt gibt es zwei Möglichkeiten, passende Titel auszuwählen. Entweder im Verhältnis 1:1 oder im Verhältnis 1:2. Dazu einmal folgendes Beispiel:

  • Ein Stück mit 100bpm ergibt bei einem Verhältniss von 1:1 (eine Kurbelumdrehung pro Taktschlag) 100rpm, ideal für eine lockere Flachfahrt.
  • Bei einem Verhältnis von 1:2 (also nur einer Kurbelumdrehung auf zwei Taktschläge) errechnen sich bei dem selben Stück 50rpm, das Tempo sinkt also und wäre so ideal für eine Bergfahrt.

Dazu kommt noch, dass das Musikstück auch emotional auf das Trainingsziel angepasst sein sollte. So kommt es beispielsweise darauf an, was man trainiert, lange Ausdauerfahrten für Kondition und Herz-Gesundheit, knackige Sprints für die Kraftausdauer oder abwechslungsreiches Intervall-Training? Der Beat und auch die Emotionen der Titel sollten auf das jeweilige Training abgestimmt sein. Und wer seine Playlist selbst zusammenstellt, hat noch einen entscheidenden Vorteil. Grundsätzlich gilt: Die eigenen Lieblingslieder sind am besten geeignet, um auf dem Indoor-Bike so richtig Gas zu geben. Unsere persönlichen Top-Songs lassen nämlich besonders positive Assoziationen in uns aufkommen, was uns eine extra Ladung Glückshormone beschert.

BPM & RPM beim Indoor Cycling

BPM Zähler - BPM von Tracks herausfinden

Woher weiß ich denn eigentlich wieviele BPM´s mein Titel hat? Wer ein wenig Taktgefühl hat, kann sich den BPM sehr schnell selbst ermitteln. Einfach 15 Sekunden lang den Takt zählen und mit vier multiplizieren, schon hab ich den BPM, eben die Beats pro Minute ermittelt.

Wer noch CD´s benutzt oder besitzt, hat oftmals hinter den Titeln bei Compilation CD´s den BPM angegeben. Dies wurde ursprünglich als Mix Hilfe für Dj´s angegeben, damit sie die Titelübergänge gut auf den Takt abstimmen konnten.

Auch bieten viele MP3 Player einen Beatcounter an, der sofort die ermittelte BPM Zahl angibt. Und auch einige Software Lösungen sind verfügbar, ob für den PC oder als App fürs Handy.

Fazit: Zugegeben, es ist schon ein wenig Arbeit, zusätzlich zu seinem Trainingsplan jetzt auch noch die passende Musik zusammen zu stellen. Aber mit dem falschen Beat in der Einheit, macht das Training weder Spaß noch Sinn. Der Flow beim Training entsteht, wenn BPM und RPM exakt zusammen passen. Und was gibt es schöneres, wenn man mit einer selbst erstellten Playlist mit seinen Lieblingsstücken trainieren kann. Probiert es auf jeden Fall einmal aus, es lohnt sich!

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